Aus der Mediation zur geplanten Wettkampfhalle ist eine gemeinsame Unterstützung für die Hospizarbeit entstanden: Die Einhardstadt Seligenstadt und die TGS Seligenstadt spenden jeweils 250 Euro an das Hospiz am Wasserturm in Rodgau.
Das Wichtigste kompakt
- Stadt und TGS Seligenstadt geben zusammen 500 Euro an das Hospiz am Wasserturm.
- Die Spende würdigt die Vermittlung von Lothar Mark im Dialog über die geplante Wettkampfhalle.
- Das Hospiz in Rodgau-Jügesheim begleitet schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
- Für den laufenden Betrieb ist das Haus auch auf Spenden angewiesen.
Würdigung für die Mediation
Anlass der Zuwendung ist die Mediation im Verfahren um den Bau einer städtischen Wettkampfhalle. Lothar Mark hatte den Austausch zwischen Stadt und TGS begleitet. Nach Angaben der beiden Partner half die Vermittlung dabei, unterschiedliche Positionen offen zu benennen und eine gemeinsame Grundlage für die weiteren Gespräche zu entwickeln.
Statt einer persönlichen Anerkennung wünschte sich Mark eine Spende für das Hospiz. Bürgermeister Dr. Daniell Bastian und TGS-Verwaltungsratsvorsitzender Wolfgang Pachali sehen darin zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleiten.
Hospizarbeit in Rodgau
Das Hospiz am Wasserturm steht in Rodgau-Jügesheim. Es bietet zwölf Plätze für unheilbar kranke Menschen, deren Versorgung zu Hause nicht mehr gesichert ist. Betreiberin ist Mission Leben; die Hospiz Stiftung Rotary Rodgau hat das Haus initiiert, den Bau aus Spenden finanziert und unterstützt den laufenden Betrieb.
Die Krankenkassen übernehmen laut dem Hospiz 95 Prozent der Pflegekosten. Der verbleibende Anteil muss über Spenden gedeckt werden. Unterstützungen aus der Region helfen damit, die Begleitung von Menschen am Lebensende und die Arbeit mit ihren Angehörigen dauerhaft zu sichern.
Quellen: Einhardstadt Seligenstadt und TGS Seligenstadt vom 21. September 2026; Hospiz am Wasserturm, abgerufen am 21. September 2026, jepu