Vereine & Ehrenamt

Igel schützen: Infoabend im Seligenstädter Tierheim

Der Tierschutzverein lädt am 30. Oktober zu einem Igel-Infoabend ins Tierheim ein. Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Braunbrustigel zwischen Herbstlaub, Gras und Totholz in einem naturnahen Garten.
Naturnahe Gärten und der vorsichtige Umgang mit Gartengeräten können Igel schützen. KI-generiertes Symbolbild.

Wie können Igel in unseren Gärten besser geschützt werden? Der Tierschutzverein Seligenstadt und Umgebung lädt zu einem Informationsabend ein, bei dem es um Gefahren für die heimischen Wildtiere und sinnvolle Hilfe geht.

Das Wichtigste kompakt

Gefahren für Igel im Alltag

Versiegelte Flächen, aufgeräumte Gärten und fehlende Verstecke machen es Igeln zunehmend schwer, Nahrung und geeignete Plätze für die Aufzucht ihrer Jungen zu finden. Hinzu kommen der Straßenverkehr, Gartengeräte und der Verlust von Überwinterungsmöglichkeiten. Wie sich diese Gefahren verringern lassen, soll bei dem Abend im Tierheim erläutert werden.

Ein igelfreundlicher Garten hilft

Schon mit überschaubaren Veränderungen können Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer etwas tun: Laub, Totholz und heimische Pflanzen schaffen naturnahe Bereiche mit Nahrung und Unterschlupf. Durchgänge in Zäunen erleichtern Igeln den Weg zwischen benachbarten Gärten. Auf Mähroboter sollte insbesondere in der Dämmerung und nachts verzichtet werden, um Verletzungen zu vermeiden. Auch bei anderen Gartenarbeiten ist Vorsicht geboten.

Nicht jede gut gemeinte Hilfe ist allerdings sinnvoll. Die Referentinnen und Referenten der Stachelnasen Obernburg wollen deshalb auch erklären, wann Igel tatsächlich menschliche Unterstützung benötigen und wann sie besser in Ruhe gelassen werden sollten.

Vortrag für alle Interessierten

Der Informationsabend richtet sich besonders an Familien, Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer sowie Menschen, die sich im Natur- und Tierschutz engagieren möchten. Im Mittelpunkt stehen verständliche Informationen und Tipps für den Alltag.

„Oft sind es schon kleine Veränderungen, die für Wildtiere einen großen Unterschied machen können“, erklärt der Tierschutzverein. Der Verein möchte zeigen, wie sich die Lebensbedingungen von Igeln vor Ort verbessern lassen.

Beginn ist am Freitag, 30. Oktober, um 18 Uhr im Tierheim Seligenstadt, Friedrich-Ebert-Straße 29. Die Teilnahme setzt eine vorherige Anmeldung unter tierschutz-events@gmx.de voraus. Angaben zu Eintrittskosten oder einer Enduhrzeit liegen nicht vor.

Der Termin ist auch im Veranstaltungskalender unter „Der Igel – unterschätzter Weggefährte“ eingetragen.

Quelle: Tierschutzverein Seligenstadt und Umgebung vom 10. Oktober 2026, jepu

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