Das Wichtigste kompakt
- Rund 3.800 Bürgerinnen und Bürger erhalten in Kürze einen Fragebogen
- Die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip aus dem Melderegister
- Befragt werden Personen ab 14 Jahren
- Thema sind Sicherheit und Lebensqualität in Seligenstadt
- Die Teilnahme ist freiwillig
- Die Universität Gießen wertet die Antworten anonymisiert aus
Anlesetext: Wie sicher fühlen sich die Menschen in Seligenstadt – und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Rund 3.800 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sollen dazu in einer Befragung Auskunft geben.
Im Rahmen des hessischen Sicherheitsprogramms KOMPASS lässt die Stadt Seligenstadt eine Bürgerbefragung durchführen. Dazu erhalten in Kürze rund 3.800 zufällig aus dem kommunalen Melderegister ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren einen Fragebogen.
Im Mittelpunkt stehen die persönliche Wahrnehmung der Sicherheitslage und die Lebensqualität in Seligenstadt. Die Ergebnisse sollen nach Angaben der Stadt als Grundlage dienen, um auf die örtlichen Bedürfnisse zugeschnittene Maßnahmen zu entwickeln.
Mit der Durchführung und Auswertung hat die Stadt die Professur für Kriminologie von Prof. Dr. Britta Bannenberg an der Justus-Liebig-Universität Gießen beauftragt. Die Angaben aus den Fragebögen sollen unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen verarbeitet sowie statistisch und anonymisiert ausgewertet werden.
Teilnahme ist freiwillig
Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Erster Stadtrat Oliver Steidl wirbt dennoch um eine möglichst hohe Beteiligung: „Eine rege Teilnahme ist wichtig, um möglichst viele Kenntnisse über die Sicherheitslage in Seligenstadt aus Sicht der Bürgerschaft zu gewinnen.“
Seligenstadt wurde am 23. Februar 2026 von Hessens Innenminister Roman Poseck in das Sicherheitsprogramm KOMPASS aufgenommen. Die Abkürzung steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“. Das Programm verfolgt das Ziel, gemeinsam mit der Bevölkerung, örtlichen Institutionen und der Polizei Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls zu entwickeln.