Auszeichnung für einen Mitbegründer des Skriptoriums Seligenstadt: Der Autor und Lyriker Sven Buchsteiner hat den Literaturpreis federleicht 2026 erhalten. Die Jury würdigt damit seine literarische Qualität und seinen Einsatz für die Literaturlandschaft im Rhein-Main-Gebiet.
Das Wichtigste kompakt
- Der Literaturpreis wurde Buchsteiner am 6. September in Fuldatal verliehen.
- Buchsteiner ist Mitbegründer des literarischen Salons Skriptorium Seligenstadt.
- Der mit 150 Euro dotierte Preis wird unter den Autorinnen und Autoren des Verlags edition federleicht vergeben. Erstmals wurde ein Lyriker ausgezeichnet.
„Neue Literatur ist ein wunderbarer Spiegel der Wirklichkeit und es ist sehr schön, Menschen für diese Leidenschaft zusammenzubringen“, sagt Buchsteiner. Als Lyriker und engagierter Literaturschaffender fühle er sich durch die Verleihung des Literaturpreises sehr geehrt.
Sein Engagement spielte auch bei der Entscheidung der Jury eine Rolle. Neben der Qualität seiner literarischen Arbeit überzeugte Buchsteiner nach Angaben des Skriptoriums durch seinen kontinuierlichen Einsatz im Verlag und für das literarische Leben im Rhein-Main-Gebiet. In Seligenstadt ist er als Mitbegründer des literarischen Salons Skriptorium Seligenstadt aktiv.
Über die Auszeichnung entschied eine dreiköpfige Jury: Verlegerin und Preisstifterin Karina Lotz aus Fuldatal, Autorin Ulrike Sabine Maier aus Darmstadt und Lyrikerin Susanne Meng-Ott aus Wuppertal. „Mit der Verleihung des Literaturpreises federleicht 2026 wird erstmals ein Lyriker geehrt“, erklärt Lotz.
Der Preis wird seit 2021 jährlich vergeben. Er soll das literarische Wirken der Autorinnen und Autoren des Verlags fördern und würdigen. „In Sven Buchsteiner hat die Jury einen mehr als würdigen Preisträger gefunden, der durch sein literarisches Wirken den Zielen des Literaturpreises vollkommen entspricht“, so Lotz.
jepu